Wie Tag und Nacht

Wie Tag und Nacht

Von Ann-Catrin Höbbel & Sophia Mattisseck

Die Damen des MTV 1860 Altlandsberg unterlagen am Samstagabend vor heimischem Publikum dem SC Alstertal-Langenhorn knapp mit 20:23. Eine kämpferisch starke zweite Hälfte reichte leider nicht aus, um die vielen technischen Regelfehler der ersten Halbzeit auszubügeln. Eine Leistungsinkonstanz, die sich seit Beginn der Saison durch das Spiel der 1. Frauen zieht und wodurch man mit einem 6:15 Rückstand in die Pause ging. Allerdings spiegelte der Halbzeitstand nur bedingt die Leistung der Mannschaft wieder. Bereits in den ersten 30 Minuten hatte sich das Team viele gute Chancen herausgespielt, scheiterte aber zu oft an der Scala Torhüterin.

Der Halbzeitstand mag sicherlich Einige dazu bewegt haben, dieses Spiel bereits nach 30 Minuten abzuschenken. Nicht aber das Team des MTV. Nach einer fordernden aber gleichzeitig motivierenden Ansprache des Trainers Sebastian Grenz schaffte es das Team innerhalb von 5 Minuten nach Wiederanpfiff, sich auf einen 5 Tore Rückstand heran zu kämpfen (11:16) und 11 Minuten vor Schluss trennten die Mannschaften nur noch zwei Tore (18:20).

Am Ende reichte die Zeit und die Kraft nicht ganz, um diesen enormen Halbzeitrückstand komplett aufzuholen. Trotz der schmerzhaften Niederlage ist aber eine Entwicklung der Mannschaft erkennbar, auch bei zeitweise hohen Rückständen hat man sich nie aufgegeben und weitergekämpft. Kleine individuelle Fehler und fehlende Abstimmungen haben aber dafür gesorgt, dass man es nicht geschafft hat das Spiel zu drehen.

Einen großen Dank auch an das Publikum, welches trotz der misslungenen ersten Halbzeit das Team in der zweiten Hälfte weiterhin lautstark unterstützt hat. Positiv zu erwähnen ist Josy Dähne. Die gelernte Rückraumlinke musste für die verletzungsbedingt fehlende Kreisläuferin Anne Weier in die Bresche springen und meisterte diese Herausforderung mit Bravour und 5 Toren. Es bleibt weiterhin die prioritäre Aufgabe des Teams, hart an der Konstanz in der Leistung über 60 Minuten zu arbeiten, um sich für das Auftreten auf Augenhöhe über einzelne Abschnitte zu belohnen.

Tore:

J. Keßler 2; A.-C. Höbbel 8/2; J. Dähne 5; A. Miniers 3; B. Zacharias 1; S. Mattisseck 1

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