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Verzögerung aufgrund der Weihnachtszeit

Die letzten drei Berichte der Hinrunde blieben bis heute unter Verschluss, da diverse andere Aufgaben, welche sich neben dem Handballerischen Ereignissen ereigneten, den Primus für unsere fleissigen Schreiberlinge hatten.
Jetzt wo alle eine hoffentlich besinnliche Zeit genießen, bezieht das Team der 2. Frauen Stellung zu den 2 von 6 möglichen Punkten der letzten drei Spiele.

Angefangen bei dem sehr fairen Duell bei SV Lok Rangsdorf, welches mit einem souveränen 20:25 Sieg gefeiert werden durfte.
Die Deckung löchrig aber die Frauen zwischen den Pfosten absolut gewaltig! Dank Wonne und Maiki konnte eine Gefährdung abgewendet werden. Die Mädels auf dem Feld hatten ihre Probleme mit dem Ball, welcher ohne Kleber einfach zu schwer im Handling war. Viele technische Fehler im eigenen Angriff machten das Spiel unnötig schnell und Rangsdorf konnte dadurch viel zu einfach an unseren Mädels vorbei laufen. Bis zum Abschluss der Gegner wurde einfach nur zugesehen! Es war tatsächlich wie oben beschrieben unseren Torhüterin zu verdanken, dass 2 Punkte mit nach Hause genommen werden konnten.

In der Pause nutze man die Zeit für das löchrige Deckungsverhalten, da mit Angermünde der direkte Kontrahent zu Gast bei uns in der Erle war und dieser auf Abstand gehalten werden sollte.

SOLLTE… Das Wort beschreibt dann auch dieses Spiel sehr gut. Erstmals mussten die 2. Frauen sich nach 60 Minuten Ideenlosigkeit geschlagen geben. Die trainierte Deckung war nichtmal das Problem, diese stand nämlich, wenn es zu einem Positionsangriff kam, wirklich solide. Der Angriff war die Baustelle und das, obwohl wirklich alles für einen flexiblen Torerfolg zu Verfügung stand. Dennoch mit schwächelnden Außen und Treffsicheren Pfostenwerferin gelang es dem Team nicht zu überzeugen und Angermünde nutze dies. Sie waren insgesamt an diesem Tag immer 3 Schritte schneller, besser und bissiger als der MTV. Fazit war ein enttäuschendes 17:27 für die Gäste, welche jetzt über Weihnachten auf dem Thron sitzen dürfen.

Die letzte Partie 2018 war die lang ersehnte und von Trainer Michi hoch geschätzte bei dem HSC 2000 Frankfurt(Oder).

Etliche krankheitsbedingte Ausfälle führten dazu, dass Trainer Kochi nur drei Spielerinnen (davon eine Torhüterin) zum Auswechseln zur Verfügung hatte. Zusätzlich war Michi paralell mit seiner weiblichen A-Jugend zu Gast bei den Füchsen aus Berlin.

Diese Umstände schienen unsere Damen jedoch nicht unterzukriegen, im Gegenteil! Auch jedem, der das Spiel nicht gesehen hat, sollte anhand des Spielverlaufs klar sein, dass die Truppe in Grün-Weiß trotzdem von Anfang an alles gab und hohe Ziele hatte. Denn unsere Damen legten einen Blitzstart hin und bereits in der 11. Minute stand es 6:0. Auch eine Auszeit der Gastgeber schien ihnen zunächst nicht zu helfen, unsere Mädels machten vorn weiterhin die Bälle rein und Torhüterin Maika machte hinten gemeinsam mit der heute starken Abwehr alles dicht. Bis zur 26. Minute können die Frankfurterinnen die Mauer nicht durchbrechen, die Führung ist bereits auf 7 Tore ausgebaut und es steht 10:3 für den MTV.

Woran es nun gelegen hat, dass anschließend der Wendepunkt folgte, bleibt zu diskutieren. Auf alle Fälle war Frankfurt, wie schon im Training vorgewarnt wurde, verdammt heiß. Nach dem starken Start in das Spiel brachen die Grün-Weißen plötzlich ein und die Gastgeber könnten einen 5:0 lauf hinlegen. Zum Halbzeitpfiff hatte sich der anfänglich so gut erkämpfte Puffer von 7 Toren auf grade einmal 2 Tore verkürzt (Halbzeitstand: 10:8).

Selbstverständlich war das noch lange kein Grund aufzugeben. Eine 2 Tore Führung ist eben trotzdem immer noch eine Führung, aber die stark minimierte Truppe des MTV schien all ihre Kräfte in die erste Halbzeit gesteckt zu haben. Es dauerte 5 Minuten, da waren die Frankfurter wieder auf Gleichstand. Einige Minuten können die Damen in Grün-Weiß noch mit den Damen aus Frankfurt mithalten, doch man konnte förmlich beobachten, wie die Kraft der Gäste sich winkend mehr und mehr verabschiedeten. In der 40. Minute erzielten die Gastgeber ihr erstes Führungstor zum 15:16 in dieser Partie, und obwohl auch Torhüterin Yvonne an die starke Leistung von Maika anknüpfte, konnten die Grün-Weißen ihr Tor nicht mehr verteidigen.

Auch vorne wollten die Bälle trotz gut ausgespielter Torchancen einfach nichts ins Tor, was neben mangelnder Kraft auch an der starken Torhüterin der Frankfurter lag. Viele einfache Tore der Damen aus Frankfurt und nur wenige schwere Tore der Grün-Weißen führten schnell zu einem verhältnismäßig großen Rückstand. In der 49. Minuten noch mit einem Tor hinter den Gastgebern, liegen die Schützlinge von Trainer Kochi wenige Minuten vor Schluss mit 5 Toren zurück. Nach einem letzten Tor der Frankfurter pfeifen die Unparteiischen das Spiel zum 21:27 ab. Von einem anfänglichen 7-Tore Puffer ist an diesem Endergebnis nichts mehr zu erkennen und leider ist somit auch vom Kampf der Damen in Grün-Weiß nichts mehr zu sehen. „Sehr schade, “, findet Trainer Kochi „aber so viele Ausfälle kann selbst ein MTV nicht auffangen. Auch ein überragender Tag beider unserer Torhüter und eine Abwehr, die extrem gut im Verbund stand, können die am Ende fehlenden Kräfte nicht ausgleichen. Trotzdem ein Lob an meine Mädels, sie blieben über lange Zeit konzentriert und setzten die taktischen Vorgaben hervorragend um. Mit einer Option mehr auf der Bank hätten wir das Ding vielleicht noch drehen können.”
Diese Niederlage muss nun schnell abgehakt werden, um sich konzentriert auf das nächste Jahr und die Rückrunde vorbereiten zu können. Das nächste Mal sind die Schützlinge von Alexander Koch und Michél Mölter am 27.01.2019 in der heimischen Erle gegen den TSV Germania Massen in Aktion.

So ist es halt im Lieblingssport. Trainer Michi sieht es im Interview eigentlich ganz locker. Wir spielen als 2. Team des MTV’s in der höchsten Liga des Landes. Unsere Gegner sind ausnahmslos die Aushängeschilder ihrer Vereine. Aus 10 Spielen mit sieben Erfolgen, einem Remi und zwei Niederlagen gehen wir jetzt mit dem 2. Platz in die Winterpause. Lange Zeit standen wir da, wo die Anderen stehen wollten. Es ist immer etwas leichter den Druck aufrecht zu erhalten wenn jemand vor einem rangiert. Für mich als Trainer war es eine Frage der Zeit, wann wir uns etwas zu sehr gehen lassen. Dennoch bin ich mehr als zufrieden mit dem Team! Es wird sicherlich ein hartes Stück Arbeit in der zweiten Hälfte der Saison ABER jetzt haben auch wir endlich jemanden, den wir verfolgen und vielleicht sogar nochmal überholen können. Das spornt an und bringt Lust den Ball so schnell wie möglich wieder in die Hand zu nehmen.

Bis dahin wünscht euch das zweite Frauenteam des MTV Altlandsberg eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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