Trotz und alledem

Trotz und alledem

Am kommenden Samstag ist wieder Brandenburg-Derby in der Altlandsberger Erlengrundhalle. Ab 19:30 Uhr stehen sich die Drittliga-Damen des MTV und des Frankfurter HC gegenüber. Das ist niemals eine Begegnung wie jede andere. Am Samstag aber noch viel weniger als sonst.

Beschönigung ist nicht möglich. Die Lage der MTV-Damen könnte düsterer nicht sein. Das Licht der Roten Laterne strahlt weder besonders hell, noch spendet es wohlige Wärme. Den letzten Tabellenplatz verlassen, muss herausragendes Ziel der Truppe sein. Je schneller, desto besser.

Um wieviel stärker glänzt derzeit hingegen der Frankfurter Stern. Drei Spiele, drei Siege. Die einzige noch ungeschlagen Mannschaft der Liga. Sicher, die Frankfurterinnen hatten im selben Zeitraum, in dem die Altlandsbergerinnen fünf Partien zu bestreiten hatten, nur drei zu bestehen. Darunter aber auch die gegen die Tabellenführerinnen, Hannovers JUNGE WILDE, die die Oderstädterinnen sensationell in der buchstäblich allerletzten Sekunde für sich entscheiden konnten.

Nachdem die Favoritenfrage also geklärt sein dürfte, sind die Mädels in den grün-weißen Jerseys gefordert, nichts weniger zu tun, als über sich selbst hinaus zu wachsen. Nichts weniger haben sie sich auch vorgenommen. Für ihre Sponsoren und Förderer. Für ihre treuen Fans. Vor allem aber für sich selbst.

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