Sophia Mattisseck nächster MTV-Zugang

Sophia Mattisseck nächster MTV-Zugang

Nach der Abschieds-Gala am vergangenen Sonntag in der Erlengrund-Halle, jetzt wieder mal etwas zum Thema Zugänge fürs Drittliga-Team. Sehr erfreulich: Ab kommender Saison wird die 19-jährige Sophia Mattisseck für Altlandsberg losballern. Nach Rückraum-Shooterin Ann-Catrin Höbbel (Berliner TSC) und Torhüterin Yania Silva Alfonso (Frankfurter HC) ist die Psychologie-Studentin die dritte Neue für die Grün-Weißen aus Märkisch-Oderland.

Diesmal ist es eine junge Dame, die ebenfalls vom FHC kommt, aber den Bereich an der Sechs-Meter-Marke beackern wird. „Begonnen habe ich als Rückraum-Halbspielerin, weil ich zunächst schnell gewachsen bin“, erzählt Sophia. „Dann war aber bei 1,70 Metern Schluss und ich wurde zur Linksaußen und Kreis-Mittelspielerin.“

Und zwar in Berlin. Nämlich beim VfL Lichtenrade, wo sie mit Bernadet Mudri, Luisa Ludewig und Tülai Bayram ausgebildet wurde, die ja bereits im vergangenen Winter zum MTV gewechselt waren. „Unsere sportliche Laufbahn verlief praktisch identisch“, so Sophia. „Wir sind nach Frankfurt gegangen, um zwei Jahre Jugend-Bundesliga zu spielen. Die sind jetzt vorbei und ich komme nun auch nach Altlandsberg…“

Warum der MTV? „Ein Grund ist die Nähe zu Berlin. Die Fahrerei nach Frankfurt war schon ziemlich stressig“, sagt Sophia Mattisseck. „Entscheidend war aber vor allem, wie superpositiv die drei von der Mannschaft erzählt haben. Jetzt kribbelt es schon mächtig in den Händen, und ich kann es kaum erwarten, dass es beginnt.“

Was nicht verwunderlich ist. Das Talent hat nach einer Meniskus-OP eine mehrmonatige Handball-Pause hinter sich. Sagt: „Noch bin ich nicht wieder bei 100 Prozent. Aber wenn es losgeht, wird das der Fall sein. Ich freue mich auf das, was vor mir liegt. Ich liebe spannende, heiße Duelle in stimmungsvoller Atmosphäre.“ Da ist sie ja in der Erlengrund-Halle genau richtig.

Die Studentin im 4. Semester, die später gerne im Bereich der Kinderpsychologie arbeiten würde, kommt aus einer sportbegeisterten Familie. „Mein Papa war selbst Handballer. Torwart, genauer gesagt. Meine Mama hat mal Leichtathletik gemacht. Jetzt ist sie vor allem die mentale Stütze.“ Sport-Star der Familie ist allerdings Sophias Bruder Jonas. „Der spielt bei Alba Basketball und gehört der Jugend-Nationalmannschaft an“, so die stolze Schwester, die natürlich beim Körbewerfen zuguckt, wenn es die Zeit erlaubt.

Und zum Schluss noch etwas ganz Hübsches von der neuen MTV-Dame. „Ich mache nebenbei auch Rhythmische Sportgymnastik“, verrät Sophia und sagt amüsiert, „damit bin ich wahrscheinlich der einzige Mensch der Welt, der diese Kombination an Sportarten betreibt…“

Keine Frage: Auf einen solchen Zugang darf man echt gespannt sein!

Bild oben: Das ist Sophia Mattisseck. Hier noch in Freizeitkleidung – bald aber im MTV-Outfit zu bewundern.

Foto: privat

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