Letztes Heimspiel für unsere 1. Männer

Letztes Heimspiel für unsere 1. Männer

Am morgigen Samstag spielt unsere 1. Männer ihr letztes Heimspiel in dieser Saison und trifft dabei auf einen direkten Tabellennachbarn. Der HSV Insel Usedom ist zu Gast in der Erlengrundhalle – es kommt also zum Duell Vierter gegen Fünfter der Oberliga Ostsee-Spree (OOS).

Mit einem Auswärtssieg bei der Fortuna Neubrandenburg (21:23) im Rücken gehen unsere Jungs mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Hierzu nochmal ein kleiner Nachbericht:
Das dortige Spiel war das erwartet schwere Auswärtsspiel, das vor allem von den beiden Deckungsreihen dominiert wurde. Mitte der ersten Halbzeit setze sich der MTV das erste Mal mit vier Toren ab (5:9). Der wiedermal gut aufgelegte MTV-Keeper Philipp Pohl vernagelte zu dieser Phase der Partie regelrecht seinen Kasten, sodass sich die Fortunen an ihm die Zähne ausbissen. Doch mit fortlaufender Spieldauer machte es auch der Neubrandenburger Keeper den MTV-Akteuren schwerer zum Torerfolg zu kommen. Mit einer Zwei-Tore-Führung ging es dann beim Stand von 11:13 in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Neubrandenburgern das Spiel auszugleichen. Der MTV schaffte es im Angriff nicht, die sich ergebenden Lücken durch die Manndeckung gegen Nico Cornelius zu nutzen. Doch mehr als den Ausgleich ließen die MTV-Akteure nicht zu und schafften es im weiteren Verlauf, sich zu Beginn der Crunchtime wieder abzusetzen. Den herausgespielten Vorsprung brachten sie dann routiniert über die Zeit und gewannen schlussendlich verdient mit 21:23.

Soviel also zum letzten Spieltag. Auch im letzten Heimspiel vor nunmehr fast einem Monat gewann der MTV mit 36:19 gegen den Berliner SV. Womit wir auch zu einem der größten Probleme bei der aktuellen Standortbestimmung kommen: Zwischen all diesen Spielen lag jeweils eine Woche Pause, was es natürlich schwerer macht, in einen Spielfluss zu gelangen. Glücklicherweise hat sich ein anderes, zeitweise viel dringenderes Problem der Altlandsberger mittlerweile wieder relativiert – die großen Verletzungssorgen. Mit Nico Cornelius, Bartosz Wojdak und Johann Finck stehen drei Langzeitverletzte wieder zur Verfügung. Lediglich Simon Kapa fällt weiterhin aus. Beim Thema Personal gibt es noch eine weitere positive Nachricht, denn mit Kevin Bursche schaffte es der MTV, einen weiteren Spieler über die aktuelle Saison an den MTV zu binden.

Der Gast aus Usedom bestritt die letzten Spiele eher durchwachsen. Nachdem die Männer von der Ostsee im März sensationell gegen den aktuellen Tabellenführer aus Cottbus gewonnen hatten, gesellten sich neben Siegen gegen Lichtenrade, Tegel und vor allem Stralsund auch Niederlagen gegen die Fortuna Neubrandenburg und bei den Füchsen Berlin II dazu. Doch gerade der angesprochene Sieg vor zwei Wochen gegen den Stralsunder HV, der mit 27:21 auch recht deutlich ausfiel, lässt aufhorchen, handelt es sich doch hierbei um den aktuellen Tabellenzweiten. Es spricht also alles dafür, dass der MTV heute nicht nur auf einen top-motivierten Gegner trifft, sondern auch auf einen, der in Top-Form anreist.

Aus dem Hinspiel haben die Altlandsberger auch noch eine Rechnung mit dem HSV offen. Mit 23:24 ging das Hinspiel kurz vor Weihnachten verloren und somit sorgte Usedom für eine von drei Niederlagen des MTV aus der Hinrunde. Zusätzlich sollte auch der spannende Kampf um den vierten Tabellenplatz für Motivation sorgen. Aktuell steht der MTV nur aufgrund seines besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen Konkurrenten in der Tabelle der OOS.

Wie es bei einem letzten Heimspiel der Saison leider zur Normalität gehört, werden heute auch wieder einige Spieler verabschiedet werden müssen. Mit Sascha Buchweitz, Christian Szameit, Gunnar Kunze, Sven Grunow, Johann Finck und Patrick Dörr müssen morgen insgesamt sechs Spieler verabschiedet werden. Das soll am Besten mit einem Sieg und vor einer lautstarken Kulisse passieren.

Kommt also vorbei, lasst uns das letzte Heimspiel gewinnen, den vierten Tabellenplatz sichern und den Spielern eine Verabschiedung vor einer gebührender Kulisse ermöglichen.

Foto: Jürgen Sellert

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