Jetzt geht’s los – leider fern der Heimat

Jetzt geht’s los – leider fern der Heimat

Die Fans der MTV Oberliga-Herren können schon mal mit dem Mitfiebern anfangen. Am kommenden Samstag (Anwurf: 19:00 Uhr) startet die heiße Phase der Saison 2018/19. Und sie tut es mit einem echten Kracher: MTV 1860 Altlandsberg gegen den HSV Insel Usedom. Der Nachteil für den Altlandsberger Anhang: Die Partie steigt in der Pommernhalle in Heringsdorf-Ahlbeck auf der Insel.

Das vereinsinterene Duell zwischen MTV und HSV war in der vergangenen Saison eine ganz knappe Kiste. Das Hinspiel auf Usedom ging mit 24:23 denkbar knapp an die Insulaner. Das Rückspiel endete etwas deutlicher mit 32:29 zugunsten der Altlandsberger. Und ganz am Ende entschieden tatsächlich diese zwei Tore mehr, die die Grün-Weißen erzielt hatten, über den endgültigen Tabellenstand. Der HSV Insel Usedom lief mit 33:19 Punkten auf Platz 4, der MTV 1860 Altlandsberg mit ebenfalls 33:19 Punkten auf Platz 3 ein.

„Die Begegnungen gegen Usedom werden auch in dieser Saison zu den kritischen Partien zählen, die über die abschließende Platzierung mitentscheiden werden“, ahnt MTV-Coach Tilo Leibrich, weshalb es ihm durchaus genehm gewesen wäre, die beiden Teams würden etwas später in der Saison aufeinandertreffen, wenn die Mannschaft etwas eingespielter sein wird, das Miteinander routinierter. „Aber das gilt für die Inslulaner ganz genau so, weshalb es für uns darauf ankommen wird, das Feld am Ende als Sieger zu verlassen. Am besten souverän und deutlich, knapp und dreckig wäre aber auch ok.“

Eine allererste Standortbestimmung wird die Begegnung in jedem Fall. Beide Teams haben sich gezielt verstärkt, beide Teams setzen auf jüngere Spieler. Ein besonderes Augenmerk wird bei den Usedommern auf Neuzugang Patrick Schmidt liegen. Der 19-jährige Linkshänder mit einer lichten Höhe von 1,94m stellt für jede Abwehrreihe eine ernste Bedrohung dar. „Aber eigentlich“, so der Altlandsberger Übungsleiter, „gibt es beim HSV keinen, auf den wir nicht aufpassen müssten. So hat Michal Statkiewicz das Team zwar verlassen, Dariusz Zajac ist aber immer noch da und der hat uns beim letzten Spiel ganz allein zehn Buden reingelegt. Ich bin mir sicher, dass mein Kollege Nico Heidenreich wieder ein schlagkräftiges Team geformt haben wird. Und am Ende darf man auch nicht vergessen, dass sich niemand ausgerechnet zur Saisoneröffnung vor den eigenen Fans eine Schlappe ins Nest legen lassen will. Diese ersten 60 Minuten der Saison werden ganz bestimmt auch zu den anstrengendsten der Spielzeit zählen.“

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