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Verdienter Jubel – Verdienter Sieg

7.Oktober – nächstes Punktspiel der SaisonDer Gegner lag nun wieder einmal etwas weiter weg – es ging nach Falkensee. Diese Mannschaft spielte in der vorherigen Saison eine Klasse höher, so war hier von Anfang an klar, daß hier unsere Mannschaft wirklich ihr ganzes Können aufbieten muss.

Nach dem Anpfiff sahen die Zuschauer zunächst von beiden Mannschaften ein ausgiebiges Prüfen der jeweiligen gegnerischen Abwehr, ja es dauerte fast fünf Minuten bevor in diesem Spiel überhaupt ein Tor fiel. Sehenswert, wie unsere Mädels ihre Abwehr organisierten, leider führten unsere Angriffe nur selten zum Erfolg, sei es, daß die erste Welle Pässe nicht gefangen werden konnten oder unsere Torwürfe der Falkenseer Torfrau regelrecht in die Arme geworfen wurden. Überhaupt vermochten in diesem Spiel die Torhüterinnen auf beiden Seiten mit hervorragenden Quoten zu glänzen!

So war die erste Halbzeit bis zur vierundzwanzigsten Minute sehr torarm, Falkensee legte immer mit der Führung vor, wir konnten aber immer wieder ausgleichen, auch konnten die Trainer beider Teams in jeweils einer Auszeit ihre Truppe mit neuen Anweisungen zunächst nicht weiter nach vorn werfen. Dann raffte sich Falkensee auf und legte binnen drei Minuten mit einer drei Tore Führung vor – diese Aufforderung zum Tanz nahmen unsere Mädels gern an und egalisierten diesen Vorsprung in den nächsten drei Minuten, dabei in Unterzahl spielend, so daß es mit dem Stand von 7:7 in die Halbzeitpause ging. In der Kabine gab es hinsichtlich der Abwehrleistung recht wenig zu besprechen, umso ausgiebiger wurden die Fehler in den Angriffen, genauer: bei den Torwürfen, analysiert – wenn man es nun schaffen würde nicht immer wieder direkt auf den gegnerischen Torwart zu werfen, könnte man sich auch für seine bislang gezeigte gute Mannschaftsleistung ‚belohnen‘, denn es war deutlich, daß unsere Mädels es vermochten die gegnerischen Pläne und Spielzüge immer wieder zu durchkreuzen und dem Gegner eigentlich unser Spiel aufzuzwingen.

Anpfiff zweite Halbzeit – Falkensee schien auch klare Ansagen in der Kabine bekommen zu haben, denn in einem zähen Ringen vermochten sie es tatsächlich in den nächsten sechs Minuten nicht nur kein Tor mehr zuzulassen, sondern erneut einen drei Tore Vorsprung herauszuarbeiten. Aber nun stellte sich unser Team neu auf den Gegner ein und nach weiteren vier Minuten war der Falkenseer Vorsprung wieder ausgeglichen. Unser Team wurde erkennbar ruhiger und selbstsicherer während bei Falkensee sich zunehmend Nervosität und Unruhe breitmachte. Vierzigste Minute: erstmals wir in Führung, Ausgleich Falkensee, Falkensee erkämpft mühsam wieder zwei Tore Vorsprung, die wir dann binnen weniger Sekunden erneut egalisierten. Es war schier mir Händen zu greifen, daß das Team aus Falkensee mit seinem Latein am Ende schien. Richtigerweise nahm ihr Trainer nun in der neunundvierzigsten Minute eine Auszeit, vermochte in dieser aber die Unsicherheit seines Teams nicht zu beheben- im Gegenteil: unsere Mädels drehten nun sogar noch etwas mehr auf. Man erkämpfte in den nun folgenden letzten zehn Minuten des Spiels die Führung und gab diese auch nicht mehr her sondern baute sie Tor für Tor aus. Als der Schlusspfiff ertönte, stand ein so wohl nur von Wenigen erwartetes 16:19 auf der Anzeigetafel und die Freude auf unserer Seite war übergroß. Die Schlussbesprechung war kurz und knackig – letztlich galt es „nur“ eine beeindruckende geschlossene Mannschaftsleistung zu würdigen, bei der aber als Wermutstropfen harte Blessuren einiger unserer Spielerinnen zu vermelden waren (an dieser Stelle gute Besserung an alle). Man hatte gezeigt, daß man starken und stellenweise überlegenen Gegnerinnen sehr gut Paroli bieten kann – nehmen wir diese Erfahrung in das nächste Spiel am kommenden Wochenende gegen Cottbus mit.

Am Spiel nahmen teil:

Alina, Anna K. (4 Treffer), Anna M., Bonnie, Carolin (Tor), Florentine, Freya (Tor), Julia (3), Madelaine (3), Pia (3), Romina, Sarah (6)

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