Ohne wenn und aber

Ohne wenn und aber

Die Drittligadamen des MTV 1860 Altlandsberg bekommen es am kommenden Wochenende zu Hause mit der Vertretung des SV Grün-Weiß Schwerin zu tun und haben nach zwei Pleiten zum Auftakt der Saison in Folge nur eine einzige Aufgabe: Punkte machen!

Ja, die beiden Niederlagen gegen Buxtehudes Zwote und gegen Henstedt-Ulzburg waren von den Verantwortlichen des MTV vernünftiger Weise eingepreist worden. Das zu leugnen wäre angesichts der unleugbaren Qualität beider Teams töricht. Dennoch war die Art und Weise wie verloren wurde und daraus folgend die Höhe der Niederlagen ernüchternd. Das zu leugnen wäre mindestens ebenso töricht.

Der MTV auf dem vorletzten Tabellenplatz? Das ist nicht der Anspruch dieses Vereins und vor allem ist es nicht der Anspruch dieser Mannschaft, die um so vieles besser ist als es der aktuelle Rang vermuten ließe. Sie muss genau das am Samstag aber auch tatkräftig unter Beweis stellen. Da gibt es kein wenn und kein aber. Es wird schwierig? Ja, es wird schwierig. Schwerin ist keine einfach zu nehmende Truppe? Ja, Schwerin ist keine einfach zu nehmende Truppe.

Na und? Die Altlandsberger Damen um Mannschaftskapitänin Martyna Rupp wissen, dass es am Samstag nur eine Option gibt: siegen! Sie sind diesen Sieg ihren Sponsoren schuldig. Sie sind diesen Sieg ihren Fans schuldig. Sie sind diesen Sieg nicht zuletzt sich selbst schuldig.

Vollkommen unnötig an dieser Stelle das wohltemperierte sowohl als auch zu referieren, wie man es vielleicht unter anderen Umständen angesichts der Tatsache tun würde, dass die Schwerinerinnen mit einem hohen Auswärtssieg gegen Travemünde (24:11) und einer Heimniederlage gegen Oyten (22:26) ziemlich obskure Signale in die Liga senden. Die MTV-Damen müssen ungeachtet von Form und Auftreten der Gäste gewinnen. Am besten hoch und überlegen. Knapp und umkämpft tut es aber auch.

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