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Neustruktur schafft direkten Erfolg

Nachdem das Spiel gegen HC 52 Angermünde eine komplette Niederlage auf allen Ebenen brachte (18:23), musste sich ein großer Teil ändern!Direkt nach dem Spiel saßen Team und Trainer noch lange in der Kabine und tauschten sich aus. Wie und was genau besprochen wurde konnte man schon im nächsten Spiel gegen die Damen von SV Lok Rangsdorf erkennen.

Mit einer fast vollen Bank und dennoch dürftig im Rückraum besetzt startete die zweite Vertretung in das Duell und musste schon am Anfang zittern. Grade mal eine Minute gespielt und schon war das Team erneut verunsichert. Unsere Angela Greulich (Gela) konnte leider nicht mehr weiter machen, ohne Fremdeinwirkung verletzte sie sich am Knie und musste das ganze Spiel von der Bank aus beobachten. ( Gute Besserung an dieser Stelle )

Die Partie sollte also mit nur 4 Rückraumspielern ausgetragen werden. Am Rande erwähnt: wir sind deutlich mehr im Kader, haben aber unserer Svenja ihren Kurzurlaub genehmigt und  Manja bei den ersten Frauen aushelfen lassen. Zusätzlich war Nicole noch nicht ganz Fit und so entstand dann das ein oder andere Problem. Mann/Frau dachte zumindest dass es zu einem Problem führen würde, aber Tatsache war: die Mädels machten ihren Job verdammt gut! Bis zur 14ten Spielminute (4:4) konnte unsere Deckung große Erfolge feiern, allerdings hat eine Medaille zwei Seiten und das war ein kleines Defizit. Dem Angriff hingegen gelang  bis dahin nur 4 erfolgreiche Abschlüsse und das obwohl die eine oder andere Chance liegen gelassen wurde. Generell gestaltete sich die erste Halbzeit relativ passiv von der Offensive aus betrachtet, da beide Mannschaften den Fokus auf die Deckungsarbeit legten. Zur Pause trennte man sich mit einem 13:11.

Trainer Michi war zufrieden aber nicht glücklich! Die Belohnung fehlt und damit meinte er nicht die für seine Arbeit sondern die für die gute Deckungsleistung! Der Glaube dieses Spiel gewinnen zu können, der wurde dabei endgültig geweckt. Taktisch wurden dann noch zwei Punkte für die Arbeit im Angriff besprochen (Diese führten letztendlich zum Sieg und für die meisten Tore über den Kreis seit Beginn der Saison)

Die Frauen von Rangsdorf legten nach Anpfiff der zweiten Hälfte noch ein Tor drauf, somit hatte der MTV -3! Innerhalb der ersten 5 Minuten sollte dies aber kompensiert werden. Zwar Kräftezehrend aber erfolgreich stand es plötzlich 15:15 und ab diesem Moment wurde es zur Nervensache. Eine Probe für das Herz und den Kreislauf! Es folgten die Zahlen 16:16, 17:17, 18:18, 19:19, 20:20 und keines der beiden Teams gab dieses umkämpfte Spiel auf! Es waren noch 6 Minuten zu spielen und dem SV gelang durch Monique Hafenmayer ein weiteres Führungstor welches Jana Richter vom MTV ca. 20 Sekunden später mit ihrem Ausgleichstreffer entschärfte. Es waren noch 5 ½ Minuten zu spielen und dennoch gelang es Keine der Frauen aus Rangsdorf noch einmal erfolgreich abzuschließen! Es war das Privileg welches sich Franziska Bartl (unsere Berti) heraus nahm und zwei Minuten vor Ende das alles entscheidende Tor erzielte. Schnelles Umkehrverhalten und nach einer erneut erfolgreichen Deckung nahm der Coach noch seine Auszeit. 1 ½ Minuten Spielzeit, JEDER Trainer sagt jetzt, Ball ruhig halten, spielen bis zur 100%igen Chance, fest machen lassen und vieles mehr. Fakt ist das Spiel wurde gewonnen! Wir spielten einen letzten langen Angriff der leider erfolglos blieb, der Gegner kam zwar nochmal in den Ballbesitz, aber bis zum Freiwurf 4 Sekunden vor Schluss blieb dennoch alles ganz entspannt (bis auf Maika)!!! Die sorgte nämlich für einen Augenblick der Zeitlupenphase jedes Trainers. Es waren noch 4 Sekunden Spielzeit, der Ball lag neben dem Tor bei Maika, jeder Handballer, jeder Mensch hätte diesen Ball dort liegen gelassen!!! Maika dagegen tat sich sehr schwer damit und entfesselte in Windeseile nochmal Panik, indem sie den Ball Blitzschnell holte und auch noch der gegnerischen Spielerin mit dem härtesten Wurf zuspielte. Dieser ging nur sehr knapp neben das Tor und gleichzeitig ertönte dann auch das Schlusssignal. 21:22 ein glücklicher Sieg der mit Leidenschaft und Harmonie zwischen Trainerbank und Spielfeld eingefahren werden konnte.

Zu erwähnen bleibt: Die Unparteiischen Bois, Jan Alexander und Güttler, Chris machten ihren Job gut! Bei solch einem umkämpften Duell um den Sieg hielten beide von Anfang bis Ende eine Linie. Sicherlich mit der einen oder andren Entscheidung die jeder Trainer anders sieht, aber dennoch zollt das Team einschließlich Trainer den beiden Jungs Respekt für diese Leistung!

(Autor: Michél Mölter)

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