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März 2018

Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu

Das jüngste Brandenburg-Derby zwischen den Drittligadamen des MTV 1860 Altlandsberg und des Frankfurter HC ließ eigentlich nichts zu wünschen übrig: es war spannend, hart umkämpft, dramatisch, emotional, manchmal auch wunderschön anzusehen. Am Ende war es aber aus Sicht der Gastgeberinnen vor allem eins: tragisch. Denn den Sieg, den die Altlandsbergerinnen so dringend nötig gehabt hätten, trugen die Frankfurterinnen davon. Mit 22:21 Toren. Mit einem Tor Vorprung. Selbst FHC-Vizepräsident Werner Seibt bekundete hinterher beeindruckt, dass ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen wäre. Aber Gerechigkeit und Handball haben bekanner Maßen nichts miteinander zu tun.

Ein Team will nach oben

Während die strukturelle und personelle Vorbereitung auf die nächste Saison bereits unter Hochdruck und sehr erfolgreich läuft (gesonderter Bericht folgt), haben die MTV-Oberligaherren unter die laufende noch alles andere als einen Schlussstrich gezogen. Solange das Erreichen des dritten Tabellenranges noch möglich ist, werden sie darum kämpfen. Nächster Schritt in diese Richtung: ein Sieg am kommenden Samstag beim Tabellenzweiten Stralsunder HV (Anwurf: 19:30 Uhr).

Match mit Sahnehäubchen

Am kommenden Samstag (Anwurf: 19:30 Uhr) steht wieder das sehnlichst erwartete Brandenburg-Derby zwischen dem MTV und dem FHC auf der Tagesordnung. Derbys zwischen unseren Drittligadamen und den Vertreterinnen des Frankfurter HC haben es so oder so in sich, stets auch unabhängig vom jeweiligen Tabellenstand. Das heutige steht aber zusätzlich unter besonders dramatischen Vorzeichen - und das für beide, wenn auch mit jeweils deutlich unterschiedlichem Wohlfühlgrad.

Himmel und Hölle

Die Drittligadamen des MTV 1860 Altlandsberg haben die möglicherweise vorentscheidende Partie gegen den TSV Wattenbek nicht verloren. Sie haben sie aber auch nicht gewonnen. Das 29:29 nützt dem MTV ein wenig mehr als dem TSV, wenn auch längst nicht so nachhaltig wie der von beiden Seiten erhoffte Sieg. Der Weg dahin glich dennoch einer Achterbahnfahrt und geriet für die Fans beider Lager zum Nervenstresstest.